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Die ersten Wochen des neuen Schuljahres liegen bereits hinter uns. Es waren bewegte und ereignisreiche Wochen, geprägt von neuen Räumen, neuen Begegnungen, gemeinsamen Abenteuern und vielen schönen Momenten. Gerne geben wir euch einen Einblick in das, was uns beschäftigt und begeistert hat.


Ankommen in den neuen Räumen

Mit grosser Freude durften wir das neue Schuljahr in unseren Räumlichkeiten an der Seestrasse 160 in 8002 Zürich beginnen. Viel Arbeit, Organisation und Herzblut waren nötig, bis alles bereit war. Nun füllen sich die Räume immer mehr mit Leben, Lernen, Lachen und Gemeinschaft.


Am Elternabend konnten viele Eltern die neue Schule kennenlernen. Neben den Räumlichkeiten stellten wir wichtige Themen des Schuljahres vor, darunter das Klassenlager, unsere Terminplanung und den neuen Medienpakt.


Unser Team ist komplett

Wir freuen uns sehr, dass unser Lehrerteam nun vollständig ist. Für die Primarstufe konnten wir mit Ivanna Lustenberger eine Montessoripädagogin gewinnen. Als Mutter von Teenagern bringt sie neben ihrer fachlichen Erfahrung auch viel Verständnis für Kinder und Familien mit. Laura Schaeidt absolviert bei uns als angehende Lehrerin bis im Dezember ein Praktikum. Anfang Dezember beginnt Chiara Cimma und übernimmt die Primarstufe.


Gleichzeitig mussten wir uns von Sophie Aumüller und Julia Mast verabschieden. Sophie war seit den Anfängen mit viel Herzblut und Energie am Aufbau der Schule Faro beteiligt. Julia war im vergangenen Schuljahr für die Sekundarstufe mit viel Engagement verantwortlich. Wir danken ihnen herzlich für alles, was sie in unsere Schulgemeinschaft eingebracht haben, und wünschen ihnen für ihren weiteren Weg in Freiburg alles Gute und Gottes Segen.


Abenteuer und Gemeinschaft im Klassenlager

Ein besonderes Highlight war unser Klassenlager in Stein am Rhein. Bereits am ersten Tag nahmen wir gemeinsam das Pfadiheim in Beschlag und verbrachten einen fröhlichen Nachmittag am Untersee mit Baden, Graben und Spielen.



Am Dienstag ging es mit den Kanus über den Bodensee. Am Abend sorgte ein grosses Ratespiel für viel Spass. In den folgenden Tagen erwarteten uns Workshops rund ums Haus, ein Postenlauf durch Stein am Rhein, ein Geländespiel, eine Wanderung zur Burg und ein Farbenworkshop im Museum.


Neben dem abwechslungsreichen Programm blieb genügend Zeit, um miteinander zu spielen, zu entdecken und als Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Wir durften erleben, wie unsere Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernahmen, einander unterstützten und gemeinsam viele besondere Erinnerungen sammelten.


Gemeinsam unterwegs

Mit der Herbstwanderung in der Mythenregion stand ein weiterer gemeinschaftlicher Anlass auf dem Programm. Besonders schön war, dass neben den Kindern und Jugendlichen auch Eltern eingeladen waren. Solche Erlebnisse ausserhalb des Schulzimmers stärken unsere Gemeinschaft und schaffen Raum für gute Gespräche und Begegnungen.


Bewegung und Sport

Auch im Bereich Sport gibt es Erfreuliches: für die Sportlektionen konnten wir eine Turnhalle in der Nähe der Schule organisieren.


Dresscode und Medienpakt

Gemeinsam mit den Jugendlichen haben wir einen Dresscode für die Schule Faro erarbeitet. Dabei geht es um einen respektvollen, gepflegten und dem Schulalltag angemessenen Umgang mit Kleidung. Die Rückmeldungen der Jugendlichen wurden aufgenommen und der Dresscode entsprechend angepasst. 


Auch unser Medienpakt soll Kindern, Jugendlichen und Eltern Orientierung geben. Er unterstützt einen verantwortungsvollen Umgang mit Smartphones und digitalen Medien und bildet eine gemeinsame Grundlage für Schule und Elternhaus.


Schulplätze, finanzielle Ausgaben und Stipendien

Die neuen Räumlichkeiten bieten mehr Platz. Dadurch haben wir die Möglichkeit, mehr Schülerinnen und Schüler aufzunehmen. Es gibt noch freie Plätze in der Primar- und Sekundastufe. Bei Interesse nehmt gerne mit uns Kontakt auf unserer Website Schule Faro, per Mail info@schule-faro.ch oder telefonisch unter +41 78 444 31 44.



Der Umzug in die neuen Räumlichkeiten war mit einigen Investitionen verbunden. Wir haben die Räume renoviert und umgebaut. Zudem haben wir verschiedene Anschaffung gemacht: Mobiliar, Abwaschmaschine, Projektor, Musikanlage, Kochherd und Küchenutensilien, Waschmaschine etc. Unsere Schule ist nicht gewinnorientiert und finanziert sich ausschliesslich über Schulgelder und Zuwendungen. Wir freuen uns über jede Spende.


Wir arbeiten mit Stiftungen zusammen, die Familien mit Stipendien unterstützen, wenn der Besuch der Schule Faro deren finanzielle Möglichkeiten übersteigt. Wenn ihr ebenfalls Kindern den Besuch der Schule Faro mit einem Stipendium ermöglichen möchtet, nehmt bitte mit uns Kontakt auf.


Dankbar unterwegs

Wenn wir auf die vergangenen Wochen zurückblicken, sind wir vor allem dankbar: für die neuen Räume, für unser engagiertes Team, für das Vertrauen der Eltern und für unsere einzigartigen Kinder und Jugendlichen. Es ist schön zu erleben, wie die Schule Faro immer mehr zu einem lebendigen Lern- und Lebensort wird. 

Wir freuen uns mit viel Gottvertrauen auf alles, was in diesem Schuljahr noch vor uns liegt, und darauf, gemeinsam weiterzulernen, Herausforderungen anzunehmen und als Gemeinschaft zu wachsen.


Herzliche Grüsse

Christine Bachmann und das Team der Schule Faro

Mit dem Beginn des Winters haben die TTG-Kinder an einem weihnachtlichen Projekt gearbeitet, das Schlichtheit und Sorgfalt miteinander verbindet: drei handgenähte Weihnachtskarten. Dieses Projekt ist Teil ihres kontinuierlichen Lernprozesses und ergänzt die Arbeiten, die sie nach und nach in ihrem Journal sammeln – ein wachsendes Buch voller Erfahrungen, Farben und Erinnerungen.


Erstes Design: ein genähter Weihnachtsbaum

Das erste Motiv war ein Weihnachtsbaum aus geraden Stichen auf vorgelochter Kartonage.Jedes Kind interpretierte das Muster auf seine eigene Weise: Einige zeichneten zusätzliche Details ein, andere verwendeten kräftigere Farben, und wieder andere konzentrierten sich darauf, die Stiche möglichst gleichmäßig zu setzen.Ein ruhiger Einstieg, der half, in den Rhythmus des handwerklichen Arbeitens hineinzufinden.



Zweites Design: zwei Farben in Kreuzstichen

Für die zweite Karte arbeiteten die Kinder mit zwei gekreuzten Fäden, was etwas mehr Aufmerksamkeit und Regelmäßigkeit erforderte.Es war eine gute Übung für die Konzentration, und viele stellten überrascht fest, wie stark ein Motiv sich verändern kann, wenn nur die Farben anders gewählt werden. Diese Entdeckungen führten zu kleinen Gesprächen, Vergleichen und spontanen Entscheidungen an jedem Tisch.


Drittes Design: ein weihnachtlicher Kranz

Das letzte Motiv war ein Weihnachtskranz, ebenfalls aus wiederholten Kreuzstichen.Jedes Kind arbeitete in seinem eigenen Tempo, und die kleinen Unterschiede zwischen den Kränzen gehören ganz selbstverständlich zum handwerklichen Arbeiten. So entstanden sehr persönliche und individuelle Ergebnisse.




Zwischen den Stichen … unerwartete Gespräche

Wie so oft, wenn die Hände beschäftigt und die Gedanken frei sind, entstanden unterhaltsame und überraschende Gespräche:von fast märchenhaften Visionen über völlig nachvollziehbare Pläne wie „Wenn ich im Lotto gewinne…“ bis hin zu spontanen architektonischen Themen – darunter die Sagrada Família in Barcelona und die Frauenkirche in Dresden.

Und natürlich begleitete uns die Musik: klassische Stücke, entspannende japanische Melodien und Weihnachtslieder… darunter eines, das sich fast ein Dutzend Mal wiederholte (welches genau, bleibt unser kleines Geheimnis, jijijij).All das sorgte für eine lebendige, neugierige und fröhliche Atmosphäre, in der das Projekt fast wie von selbst voranschritt.


Ein Prozess, der Schritt für Schritt lehrt

Das Projekt bestand aus weit mehr als dem Nähen selbst.Bevor die Kinder anfangen konnten, durchbohrten sie eigenständig die Kartonagen, um die Grundlage für die Näharbeit vorzubereiten. Auch wenn nicht jeder einzelne Schritt ausführlich erklärt wird, versteht man leicht, wie viel Arbeit in den Karten steckt: entwerfen, vorlochen, anpassen, nähen, auftrennen und erneut versuchen.

Die Kinder mussten Löcher zählen, die Fadenspannung korrigieren und gelegentlich etwas zurücknehmen, wenn es nicht passte.

Es sind einfache, aber wertvolle Lernerfahrungen, die handwerkliches Geschick fördern und helfen, ruhig und konzentriert zu arbeiten.


Abschließende Präsentation: ein besonderer Touch

Nachdem alle Karten fertig waren, bereiteten die Kinder die passenden Umschläge vor und kombinierten sie mit den Kartonmotiven.Zum Schluss wurde jede Karte in ein Cellophan-Tütchen gelegt – mit einer Präsentation, die ein wenig an eine Papeterie erinnert.Dieser kleine, liebevolle Schritt ließ viele Kinder ihren Arbeiten mit besonders viel Stolz begegnen.


Ein weiteres Projekt für ihr Journal

Wie alle TTG-Arbeiten nimmt auch dieses Projekt seinen Platz im Journal der Kinder ein. Dort bewahren sie nicht nur die Ergebnisse auf, sondern auch Spuren ihres Weges, ihrer Fortschritte und ihrer kreativen Erfahrungen.Ein Raum, in dem sichtbar wird, wie sie mit der Zeit an Sicherheit und Selbstständigkeit gewinnen.



Ein weiterer Einblick in das pädagogische Konzept der Schule Faro

Projekte wie dieses zeigen, wie an der Schule Faro gelernt wird:

  • mit Zeit und Raum zum Entdecken,

  • in einem Tempo, das dem Kind entspricht,

  • und mit Wertschätzung für den Prozess ebenso wie für das Ergebnis.

Mit einfachen und dennoch bedeutungsvollen Aktivitäten entdecken die Kinder, was sie schaffen können, wenn sie aufmerksam, humorvoll und neugierig arbeiten. Und vor allem lernen sie, dass jede einzelne Naht – genau wie jedes Lernen – zählt.

Im TTG-Unterricht der Schule Faro Adliswil haben die Kinder ein besonderes Halloween-

Projekt gestaltet: Schlüsselanhänger aus Makramee – inspiriert von Skeletten und DNA-

Strängen. Ein kreativer Weg, Handarbeit und Wissenschaft zu verbinden.


Mit viel Begeisterung und Neugier haben die Kinder der Schule Faro Adliswil in ihrem

TTG-Unterricht ein neues, kreatives Projekt umgesetzt. Passend zur Halloweenzeit

haben sie Schlüsselanhänger mit der Makramee-Technikgestaltet – kleine Kunstwerke,

die Fantasie, Handarbeit und Naturwissenschaft verbinden.


Kreatives Gestalten mit Köpfchen und Herz

Zuerst lernten die Kinder einen der Grundknoten des Makramees kennen. Mit bunten

Fäden und viel Geduld entstanden daraus zwei besondere Formen:

- ein kleiner Skelett-Anhänger, passend zur Jahreszeit, und

- ein DNA-Strang, der zeigt, wie spannend Wissenschaft im Alltag sein kann.


Dabei ging es nicht nur ums Basteln – sondern ums Entdecken, Kombinieren und

Verstehen. Die Kinder erfuhren spielerisch, wie Muster, Strukturen und Wiederholungen in

der Kunst und in der Natur zusammenhängen.




Handarbeit trifft Naturwissenschaft

Dieses Projekt zeigt, wie lebendig Lernen an der Schule Faro ist:

Kinder dürfen mit ihren Händen denken, mit ihren Augen entdecken und mit ihrem Herzen

gestalten.

Die Verbindung von Kunst und Wissenschaft macht den Unterricht erfahrbar, kreativ und

sinnstiftend – genau das, was Lernen an der Schule Faro ausmacht.


Ein Projekt voller Freude, Fantasie und Entdeckerlust

Am Ende hielten alle Kinder stolz ihre selbstgemachten Anhänger in den Händen – kleine

Symbole für Neugier, Geduld und gemeinsames Lernen.

So entsteht ein Unterricht, in dem Kreativität und Wissen Hand in Hand gehen – ganz im Sinne unseres pädagogischen Konzepts.

„Wenn Kinder gestalten dürfen, wächst nicht nur ihre Kreativität – auch ihr Verständnis für die Welt um sie herum wird größer. Lernen wird lebendig, persönlich und voller Freude.“






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